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Schule des Lebens
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Förderverein
"Eltern und Freunde der Schule für Geistigbehinderte Merseburg e.V."
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Schulprogramm

Zahlen und Fakten

Die Förderschule für Geistigbehinderte in Merseburg mit wechselnden Außenstellen hat seit dem 01.08.1991 Bestand. Mit Beginn des Schuljahres 1996/1997 wurden durch Umbauarbeiten spezifische Lern- und Arbeitsbedingungen für die Schüler/innen mit geistigen und teilweise körperlichen Behinderungen geschaffen. Die Umbaumaßnahmen betrafen den Sportraum, den Werkraum, zwei Kursräume, die Lehrküche, den Ergotherapieraum und Snoezelenraum sowie eine Fläche für den Freizeitbereich.

Nach gemeinsamen Diskussionen und Beratungen von Schülern, Eltern und Lehrern entschied sich die bisher unbenannte Schule 1997 für den Namen „Schule des Lebens“ mit dem Wunsch dem Namensinhalt in seinem Anspruch gerecht zu werden. Seit diesem Tag arbeiten die Kollegen, Schüler und Eltern gemeinsam an dieser Umsetzung und können Erfolge verzeichnen.

Die Beratungsstelle für Sprach- und Hörgeschädigte wurde 1994 der Schule angegliedert und bis zum Jahr 2002 in die Sonderpädagogische Beratungsstelle Merseburg umgestaltet. Die Beratungsstellenlehrer des Landkreis Saalekreis finden hier ihre Anlaufstelle und koordinieren ihren ambulanten und mobilen Dienst.

Die Klassen der „Schule des Lebens“ umfassen die Schuljahrgänge 1 bis 12 und gliedern sich in 4 Stufen in altersgemäßer Zusammensetzung (Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe, Werkstufe). Im Schnitt durchlaufen die Schüler/innen zwei bis drei Jahre eine Stufe. In den Klassen lernen zwischen 5 und 9 Schüler/innen.

Erzieherisches und unterrichtliches Handeln erstreckt sich über den gesamten schulischen Tagesablauf und erfolgt an den Wochentagen von 8.00 Uhr bis 13.15 Uhr. Der Unterrichtsablauf gliedert sich in drei Blöcke:
  •   8.00 Uhr bis 10.00 Uhr: 1. Unterrichtsblock incl. Frühstück und 30minütiger Pause
  • 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr: 2. Unterrichtsblock
  • 11.30 Uhr bis 13.15 Uhr: 3. Unterrichtsblock incl. Mittag und Pause

Die „Schule des Lebens“ ist von 6.30 Uhr bis 16.00 Uhr eine Ganztagseinrichtung, die während der Unterrichtstage eine Früh- und Spätbetreuung gewährleistet.

Zirka 60 Schüler (+/- 10) werden zurzeit von 15 Lehrer/innen für Sonderpädagogik und Lehrkräften mit Lehrbefähigung, 2 Ergotherapeuten, 2 Betreuungskräften sowie 12 pädagogischen Mitarbeiter/innen unterrichtet und betreut. Des Weiteren steht der Schule ein Zivildienstleistender zur Verfügung.

Das Einzugsgebiet der „Schule des Lebens“ erstreckt sich über den östlichen Landkreis Merseburg und das Stadtgebiet. Der tägliche Transport der Schüler/innen von und zu ihren Heimatorten wird durch den gemeinnützigen Arbeitersamariterbund sowie durch einen kommerziellen Dienstleister (zurzeit das Taxiunternehmen Elix) abgedeckt.
Das Schulgebäude ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im Einzugsgebiet befindet sich eine Förderschule für Lernbehinderte in Merseburg. In der Stadt Merseburg existiert ein integrativer Kindergarten sowie eine Frühförderstelle in der Trägerschaft der Lebenshilfe Merseburg e.V..
Im Einzugsgebiet befinden sich für die Berufsvorbereitung der Werkstufenklassen bzw. für die spätere Eingliederung in das Berufsleben geschützte Werkstätten. Es existieren die Einrichtungen in Horburg mit einer Zweigstelle in Merseburg-Nord sowie die Fördergruppen in Merseburg und Schkopau.


Die Schule des Lebens liegt am Südrand der Stadt Merseburg in der Nähe eines Wohngebietes mit Verkaufseinrichtungen, Gartenanlagen und Erholungseinrichtungen.

Der Standort unserer Schule ist für die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele sehr günstig. Einkaufszentren, eine Post, eine Sparkassenfiliale, eine Gaststätte, Dienstleistungsunternehmen (z. B. Friseur, Schneiderei) sind zu Fuß zu erreichen.
Damit ist es möglich, viele Unterrichtsinhalte aus den Bereichen Hauswirtschaft, Verkehr, Heimat, Zeit und Freizeit und Natur handlungsorientiert umzusetzen. Die Schüler sind sozial integriert und durch viele positive Erfahrungen mit den im Wohngebiet lebenden Menschen
anerkannt und respektiert.
Mit der Straßenbahn kann man in 10 Minuten das Stadtzentrum erreichen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben (Kino, Konzerte, Theater, Stadtkirche, Museen).
Die grüne Umgebung und der in der Nähe gelegene Südpark bieten vielfältige Möglichkeiten,
um dem großen Bewegungsdrang der Schüler gerecht zu werden, aber auch, um Natur
hautnah zu erleben.
Dies alles sind Grundvoraussetzungen, um gemeinsam zu leben. Fehlen solche Einrichtungen, ist es schwierig, Schülern die Vielfalt von gemeinsamen Leben nahe zu bringen. Die Folge sind Isolation und Ausgrenzung.
In der direkten Nachbarschaft unserer Schule liegt die Förderschule L. Gemeinsam mit dieser Schule und anderen Kooperationspartnern bilden wir ein Förderzentrum. Die räumliche Nähe beider Schulen ermöglicht eine vielfältige, unkomplizierte Zusammenarbeit.



das gesamte Schulprogramm als Download (Word-Dokument)

Sonnenblume